UNI-Pufferspeicher

Das UNI-Pufferspeichersystem und die dazu passenden Pufferspeicher sind eine Eigenentwicklung der Gemeinhardt AG speziell für erneuerbare Energien wie Solarthermie, Biomasse (Stückholz, Pellets, Hackschnitzel, Energiekorn) und Wärmepumpensysteme.

Unser Antrieb war der in der Praxis von unseren Kunden oft geäußerte Wunsch, ein bezahlbares aber hocheffizientes Pufferkonzept mit maximaler Energieausbeute zu erhalten.

Wer uns kennt, kann unseren Hang zur Technikbegeisterung und Detailverliebtheit nicht absprechen. So entwickelten wir im eigenen Heizlabor ein modulares Konzept für

  • bestmögliche Verschaltung von 1, 2 oder mehr Pufferspeichern
  • eigens für uns gefertigte Pufferspeicher mit speziellen Schichtungsstabilisatoren
  • Anbindungsmöglichkeit für eine frische Trinkwassererwärmung
  • im Detail durch Wärmebildkameras getestete Hydraulikschemata

Die optimale Ausbildung der im Video gezeigten Schichtungszonen bei den Be- und Entladevorgängen ist das Ergebinis langer Forschungen, Versuche, Messungen und Testaufbauten.

Die perfekte Schichtung wurde mit Hilfe eines im eigenen Hause entwickelten Schichtungsstabilisators und entsprechenden Hydraulikschemata erreicht.

Gerne beantworten wir Ihre Fragen zum Thema "effiziente Pufferspeicher", "Schichtung" und "maximale Energieausbeute bei erneuerbaren Energien".

Aufnahmen der Schichtungszonen mit der Wärmebildkamera

Vergleich der Beladung

In diesem Video werden ein Standard-Heizungspuffer und der neue UNI-Pufferspeicher mit Schichtungsstabilisatoren verglichen. Gezeigt wird die Beladung der Speicher vom kalten Zustand mit einem Wärmeerzeuger (z.B. Holzkessel) gefilmt mit einer Wärmebildkamera.

Beide Speicher wurden mit exakt der gleichen Energiemenge und in der gleichen Zeit beladen. Die tatsächliche Beladung dauerte in beiden Fällen in der Praxis 46 Minuten, hier im Video per Zeitraffer auf 1:25 Minuten gekürzt.

Erklärung

Standard-Pufferspeicher

UNI-Pufferpeicher der Gemeinhardt AG
mit Schichtungsstabilisatoren

Links ein Standard-Pufferspeicher.

 

Durch die kleinen Muffenanschlüsse der Standard-Pufferspeicher und der Umwälzpumpe entstehen hohe Strömungsgeschwindigkeiten im System, welche zu Verwirbelungen und Vermischung führen.

Damit wird die Speicherschichtung zerstört und wertvolles Temperaturniveau abgebaut.

Es stellt sich nach Beendigung der Beladung mit einem Wärmeerzeuger (in diesem Fall 46 Minuten) eine Mischtemperatur von 36° C (gelb) ein.

Diese niedrige Temperatur kann weder für die Heizkörper, noch für die frische Warmwassererwärmung sinnvoll genutzt werden.

Rechts der neue UNI-Pufferspeicher mit speziellen Schichtungsstabilisatoren.

 

Die Energie vom Wärmeerzeuger wird stabilisiert in die entsprechende Schichtungszone eingebracht.

Durch die Stabilisatoren bleibt die Schichtung vollständig erhalten und es findet keine Durchmischung oder Verwirbelung mit dem unteren Speicherbereich statt.

Es stellt sich nach Beendigung der Beladung mit einem Wärmeerzeuger (in diesem Fall 46 Minuten) in der oberen Schichtungszone eine Temperatur von 63° C (rot) ein.

Diese hohe Temperatur kann jetzt sehr gut für die Heizkörperheizung oder frische Warmwassererwärmung genutzt werden.

D.h. Sie haben z.B. eine 3/4 Stunde Ihren Holzkessel eingeschürt und haben jetzt 1000 Liter lauwarmes Wasser, mit dem Sie nichts anfangen können.D.h. Sie haben z.B. eine 3/4 Stunde Ihren Holzkessel eingeschürt und können jetzt Ihr Haus mit Ihren Heizkörpern heizen oder Baden, Duschen, Händewaschen usw...

Vergleich der heizungsseitigen Entladung

In diesem Video werden ein Standard-Heizungspuffer und der neue UNI-Pufferspeicher mit Schichtungsstabilisatoren bei der Entladung im Heizbetrieb verglichen. Gezeigt wird die Entladung (Energieentnahme) der Speicher vom warmen Zustand für den Heizbetrieb (Heizkörper), gefilmt mit einer Wärmebildkamera.

Erklärung

Standard-Pufferspeicher

UNI-Pufferpeicher der Gemeinhardt AG
mit Schichtungsstabilisatoren

Links ein Standard-Pufferspeicher.

 

Der Standard-Pufferspeicher hat bei seiner heizungsseitigen Entladung die Schichtung des oberen Warmwasservorratsbereichs zerstört. Somit kann mit der verbliebenen Energie in der oberen Warmwasserzone nicht mehr viel angefangen werden.

Rechts der neue UNI-Pufferspeicher mit speziellen Schichtungsstabilisatoren.

Der UNI-Pufferspeicher hat bei seiner heizungsseitigen Entladung den oberen Warmwasservorratsbereich nicht angetastet. Somit steht weiterhin genügend Energie für die frische Warmwasserbereitung (Baden, Duschen, Händewaschen...) zur Verfügung.

Hinweise

Die Aufnahmen entstanden in der Zeit vom bis 21.07.2011 bis 02.08.2011 im Heizlabor der Gemeinhardt AG. Als Wärmebildkamera wurde eine testo thermal imager 881 verwendet. Bei beiden Pufferspeichern wurde zum Zweck der besseren Messung mit der Wärmebildkamera die Isolierung entfernt.