Sonnenhaus plus

Sonnenhaus plus
Sonnenhaus Plus + sowie die Wort- und Bildmarke Sonnenhaus Plus ist eine beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragene Marke der Gemeinhardt AG. (Urkunde Nr. 30 2014 028 442)

Als aktives Mitglied des Sonnenhaus-Institut beschäftigen wir uns seit vielen Jahren mit dem Thema Sonnenhaus und sonnenbeheizten Häusern mit hohem solaren Deckungsanteil.

Ausgehend von der Philosophie eines Sonnenhauses haben wir in den letzten Jahren das Konzept zu einem "Sonnenhaus+" (Sonnenhaus plus) weiterentwickelt.

Während sich das klassische Sonnenhaus primär auf die Bereitstellung von solarer Wärme konzentriert, streben wir eine energetisch ganzheitliche Lösung an:

  • niedriger Heizwärmebedarf (Transmissions- und Lüftungswärmebedarf)
  • frische Warmwasserbereitung
  • automatische und preiswerte Nachheizung der Restenergie
  • Eigen-Stromerzeugung für Restenergie, Haushaltsstrom und Elektromobilität
  • extrem sparsame aber angenehme Beleuchtung über moderne LED-Technik
  • weitere Energieeinsparung über Smart-Home
  • energieeffiziente Haushaltsgeräte
  • usw.

Aus der Theorie wird Praxis

Das Sonnenhaus plus: Das Sonnenhaus einmal zu Ende gedacht.

Wenn man sich intensiv mit dem Thema solarthermisch beheizter Plus-Energiehäuser und Smart-Home beschäftigt, merkt man schnell, dass es eklatante Unterschiede zwischen Theorie und Praxis gibt.

"Theoretisch geht alles."

Frägt man die einzelnen Hersteller von haustechnischen Systemen, funktioniert natürlich alles.

Frägt man dann nach dem genauen wie - insbesondere beim Zusammenspiel von verschiedenen Systemen, werden die Aussagen schon vorsichtiger und gerne mit Sätzen wie "im Prinzip" und "normalerweise" abgrundet.

In der Praxis hilft dann sowieso keiner wirklich weiter - deshalb gilt: ausprobieren!

In unserem neuen Musterhaus "Sonnenhaus+" wollen wir genau das tun.

Wir möchten genau diese bis jetzt ungeklärten Probleme angehen und unseren Kunden am Schluss funktionierende und bis ins Detail durchdachte, kaufbare Lösungen anbieten.

Dazu bedarf es eines enormen technischen Wissens, einer umfangreichen und detaillierten Planung und Vorbereitung, viel Erfahrung und schon fast einem "Hang zum Sadomasochismus", um aus den unzählig am Markt angebotenen Lösungen die technisch wirklich sinnvollen herauszukristallisieren und am Schluß diese in der Regel oft proprietären Produkte auch noch zum wirtschaftlich bezahlbaren, gegenseitigen Zusammenwirken zu bringen.

Wir machen es.

Musterhaus Sonnenhaus+

Ansicht Süd-Ost
Ansicht Nord-West
Ansicht Ost

In unserem neuen Musterhaus Sonnenhaus+ (*) wollen wir den aktuellen Stand der Technik zeigen.

Das Haus dient als Wohnhaus und soll in regelmäßigen Abständen für Besuchergruppen zur Verfügung stehen. Außerdem wollen wir das Musterhaus inklusive Angabe der Hersteller und Produkte zur überregionalen Pressearbeit (Bauherren-Magazine, Haus-Magazine, Architektur-Fachzeitschriften usw.) nutzen. Durch die neuen und innovativen Ideen besteht eine gute Chance auf eine regelmäßige Platzierung in den entsprechenden Magazinen.

Selbstverständlich wird das Bauvorhaben während der Bauphase und insbesondere nach Abschluss von einem professionellen Fotografen begleitet. Die Bilder werden den beteiligten Firmen kostenfrei für die weitere Nutzung digital zur Verfügung gestellt.

(*) Die Wort-/Bildmarke "Sonnenhaus Plus+" ist beim Deutschen Patent- und Markenamt für die Firma Gemeinhardt AG eingetragen.

Bilder Sonnenhaus Plus

Aufgabenstellungen

Wir haben in den letzten Jahren genau auf unsere Kunden gehört und präsentieren in unserem Sonnenhaus+ Lösungen für folgende Aufgabenstellungen und Wünsche:

KfW-Effizienzhaus 40 mit Ziegel ohne Außenwanddämmung

Eine Außenwanddämmung oder sogeannte WDVS (Wärmedeämmverbundsysteme) - egal ob mit Hartschaum- oder Mineralfaserplatten und einem zweischaligen Mauerwerk erhöht den baulichen Aufwand und kann weitere Probleme hinsichtlich Raumklima, Erhöhung der Brandlast und teure spätere Entsorgung mit sich bringen.

Wir zeigen, dass man mit einem modernen Ziegel in rein monolithischer Bauweise und ohne zusätzliche Außenwanddämmung einen modernen Dämmstandard (KfW-Effizienzhaus 40) zu bezahlbaren Kosten realisieren kann.

ausgewählter Hersteller/ Produkt: Hart Keramik, ESZ 08 / 42

Fenster mit 3-fach-Verglasung, Lux-Glas und Argon-Füllung

Um den gewünschten Dämmstandard zu erreichen, werden Fenster mit einem modernen Mehrkammer-Kunststoffprofil und beschichteter 3-fach-Verglasung mit Argon-Füllung sowie einem besonders hohen Lichteinfall, sogenannte "LUX-Gläser" eingebaut.

Folgende U-Werte werden erreicht:
U-Wert Rahmen: = 1,0 W/(m²K)
U-Wert Glas: 0,6 W/(m²K)

Alle Fenster/Türen werden mit Magnetkontakt für integrierte Öffnungs- und Verschlussüberwachung ausgestattet.

Ausgewählter Profil-Hersteller: Gealan System IQ 7000 plus
Ausgewählter Fensterbauer: Therma, Bobengrün

elektrische Beschattung

Ein modernes Beschattungssystem aus Raffstore und Rolladen sorgt für perfekte Lichtverhältnisse bei jeder Tageszeit.

Hitzeschutz im Sommer und zusätzliche Isolierung im Winter: Richtig eingesetzt, verbessern Raffstoren und Rolladen auch die Energiebilanz des Gebäudes.

Ausgewählter Hersteller: Warema und Alukon

Solarthermie und Photovoltaik in einem Dach

Bis jetzt wurden - wenn überhaupt - Solarthermieanlagen für die Wärmegewinnung und Photovoltaik-Anlagen zur Stromerzeugung in voneinander getrennten Systemen, in teilweise grauenhafter Optik, auf dem Dach nebeneinander platziert.

Wir zeigen, dass man beide Technologien in einem einheitlichen, ästhetisch schönen Solardach, zu bezahlbaren Preisen integrieren kann.

10.000 Liter Pufferspeicher "außer Haus"

Bis jetzt wurden die bei Sonnenhäusern notwendigen großen Pufferspeicher meist zentral im Haus platziert. Das ist zwar energetisch sinnvoll, bedeutet aber auch einen hohen baulichen Aufwand, eine nur für den Speicher angepasste Architektur (Grundriß) mit entsprechender Vergrößerung des Baukörpers (Mehrkosten) und in der Praxis fast keiner Möglichkeit des Einsatzes bei einer (Altbau-)Sanierung.

Wir zeigen, dass man mit einem neu entwickelten Solar-Erdpufferspeicher mit innovativen Dämmschäumen genau diese Probleme nicht haben muss.

Natürlich wird der Speicher mit vielen detaillierten Fühlern und Messpunkten im Innen- und Außenbereich permanent vermessen (Monitoring), so dass wir mit den bisherigen Vorurteilen wie z.B. "hoher Wärmeverlust" endgültig aufräumen können.

Der Pufferspeicher wurde in Zusammenarbeit mit unserem langjähringen Partner STSOL entwickelt und gefertig. Hier erhalten Sie weitere Infos zu unseren Erdpufferspeichern.

Thermische Aktivierung der Gebäudemasse

Um den Speichereffekt noch zu erhöhen, nutzen wir das Gebäude als zusätzlichen "Pufferspeicher".

Solange wir kostenlose Solarwärme ernten oder die Wärmepumpe tagsüber mit kostenlosem Sonnenstrom betrieben werden kann, "überheizen" wir das Gebäude während der Heizperiode um 3-4 Kelvin, um während des Tages zusätzliche Wärme im Haus zu "parken". So können wir in der photovoltaikfreien Zeit (=Nachts) die Wärmepumpe komplett ausschalten und von der zusätzlich gespeicherten Energie im Mauerwerk profitieren.

Aus diesem Grund haben wir die kompletten Innenwände mit einem speziellen Schwerziegel konzipiert. Diese Ziegel haben mit einer Rohdichte von 1,4 kg/dm³ eine enorme thermische Speichermasse und bieten -quasi nebenbei- einen perfekten Schallschutz.

Nachheizung mit EVI-Wärmepumpe und Photovoltaik-Strom

Das Sonnenhaus+ hat einen solaren Deckungsanteil von ca. 74%.

D.h. 74% der benötigten Energie für Heizung+Warmwasser werden jedes Jahr kostenlos durch eine 40 m²-Solarthermieanlage in Verbindung mit einem 10.000 Liter Erd-Pufferspeicher zur Verfügung gestellt.

Die restliche Energie (26 %) wird durch eine moderne modulierende Inverter-Luftwärmepumpe, größtenteils angetrieben mit Photovoltaik-Strom, nachgeliefert.

Durch den geringen Energieverbrauch des Hauses (günstiges A/V-Verhältnis, guter Dämmstandard) haben wir uns entgegen den sonstigen Sonnenhaus-Leitlinien bewusst gegen eine Biomasse-Heizung (Holz-Pellets bzw. Stückholz) entschieden. Diese würde durch den baulichen Mehraufwand (Kamin, Pellets-Lager, Fördersystem...) wirtschaftlich in keinem guten Verhältnis zu den benötigten Kilowattstunden stehen.

Mit unserer modulierenden EVI-Luftwärmepumpe, auf Basis der derzeit modernsten Wärmepumpentechnologie der Welt (Mitsubishi Zubadan), in Verbindung mit 100% Niedertemperatur-Fußbodenheizung haben wir eine kostengünstige und unschlagbar effektive Wärmequelle zur Nachheizung.

Stromspeicher zu Erhöhung des Eigenverbrauchs

Ein moderner Stromspeicher (Akku) mit einer Netto-Kapazität von ca. 10 kWh sorgt für eine kostengünstige und effiziente Speicherung des Solarstroms und einen sehr hohen Autarkiegrad.

Der tagsüber von der Photovoltaik-Anlage eingesammelte kostenlose Strom kann so bequem in den Abendstunden verbraucht werden.

Moderne Stromspeicher haben außerdem eine Notstrom-Funktion. So können im Falle eines Stromausfalls wichtige Komponenten wie Kühl- und Gefrierschrank, Licht oder Heizungspumpen für Warmwasser weiterhin betrieben werden.

Ausgewählter Hersteller/ Produkt: Varta Storage

Dezentrale Wohnraumlüftung über Bussystem

Bei der Wohnraumlüftung hatte man bis jetzt die Wahl einer zentralen Lösung mit allen bekannten Nachteilen (baulicher Aufwand und Kosten durch Luftkanalführung, schwere Reinigung der Kanäle, hoher Druckverlust und damit erhöhte Energieaufnahme durch lange Leitungswege) oder einer dezentralen Lösung mit schlechterem Wirkungsgrad (Wärmetauscher) und globigen Kästen in den Wohnräumen.

Wir zeigen, wie sich eine dezentrale Wohnraumlüftung mit sehr gutem Wirkungsgrad in der Praxis realisieren lässt, wie diese kostengünstig über die bereits vorhandenen Sensoren (CO2, Fensterkontakt, Bewegung, Temperatur) des Bussystems angesteuert werden kann und wie diese - durch neuartige Mauerkästen - quasi unsichtbar in der Wand verschwinden.

Ausgewählter Hersteller/ Produkt: Meltem

 

Gemütlicher Panoramakamin

Zur Steigerung der Gemütlichkeit und als Notheizung bei einem evtl. Stromausfall wurde ein moderner Panoramakamin im Wohnzimmer eingeplant.

Hier haben wir uns bewusst gegen einen wasserführenden Kamin entschieden. Erstens finden wir, dass wasserführende Kamine im Verhältnis zu ihrer meist geringen Leistung auf der wasserführenden Seite (oftmals nur 5-6 kW unter idealen Voraussetzungen) zu teuer und Zweitens ist dieser nicht als Notheizung geeignet.

Wasserführende Kamin mit Heizungs-Umwälzpumpe können bei Stromausfall nicht betrieben werden. D.h. kein Strom - keine Notheizung.

Ausgewählter Hersteller: Spatherm

Ganzheitliches Smart-Home Bussystem

Bussysteme wie z.B. KNX (früher EIB) waren bis jetzt meist nur durch hochspezialisierte und damit teuere Systemintegratoren (IT-Spezialisten) programmierbar und dadurch für ein Einfamilienhaus fast unerschwinglich - konnten aber dennoch nicht alle Komponenten (z.B. Heizungsregelung) technisch und wirtschftlich sinnvoll integrieren.

Wir zeigen, dass man heute mit einem ausgereiften und bezahlbaren Bussystem alle wichtigen Kundenanforderungen (und mehr) abdecken kann - und auf Wunsch - sogar technisch versierte und interessierte Kunden in die Programmierung einweisen kann. So können diese später problemlos Änderungen selbst durchführen und damit bares Geld sparen.

 

 

Realisieren werden wir in der Grundprogrammierung z.B. folgende Szenarien:

  • Einzelraumtemperaturregelung für die Fußbodenheizung
    Alle Räume können über in den Glastastenfeldern integrierte Temperaturfühler in Verbindung mit Regelthermostaten an den Fußbodenheizungskreisläufen individuell geregelt werden.
  • Automatische Urlaubs / Abwesentheitssteuerung
    Hält sich längere Zeit (z.B. 3 Tage) niemand mehr im Haus auf (Bewegunsmelder) = Urlaub, wird die Raumtemperatur abgesenkt bzw. die Wohnraumlüftung ausgeschaltet. Evtl. "vergessene" Beleuchtung und Stromverbraucher werden ausgeschaltet.
  • Bewegungsmelder für Licht und Einbruchsschutz
    Diverse, in das Bussystem integrierte Bewegungsmelder können die Beleuchtung in den jeweiligen Räumen an- und ausschalten und bei Abwesenheit / Nacht als Sensoren für die Alarmanlage dienen.
  • Fenster- und Türkontakte
    Fenster- und Türkontakte im Bussystem teilen insbesondere bei Verlassen des Gebäudes mit, ob noch Fenster oder Türen gekippt bzw. geöffnet sind. Die Sensoren können auch bei Abwesenheit / Nacht Informationen für die Alarmanlagenfunktion liefern.
  • Wetterstation
    Eine in das Bussystem integrierte Wetterstation (Windsensor, Regensensor, Lichtsensor, Temperatursensor, GPS-Empfänger für Atomzeit) kann zusätzliche Kommandos absetzen. z.B.

    • Fahre die Markise bei Sturm oder Regen ein
    • Fahre die Jalousien bei Sturm hoch (Schutzfunktion)
    • Setzte eine Alarmmeldung bei geöffneten/gekippten Fenster bei eintretendem starken Regen / Sturm ab
    • Setze eine Alarmmeldung bei geöffneten/gekippten Fenster und Unterschreitung einer bestimmten Außentemperatur ab

  • intelligente Lüftungssteuerung über CO2, Bewegung und Fensterstellung
    Die dezentralen Wohnraumlüftungsgeräte werden über CO2-Sensoren in den Wohn- und Schlafräumen drehzahlgeregelt gesteuert. Je nach verbrauchter Atemluft wird vorerwärmte frische Außenluft zugeführt. Steigt der Verbrauch (z.B. Gäste, Kochen), steigern die Geräte autoamtisch die Austauschleistung. Hält sich längere Zeit niemand mehr in den Räumen auf (z.B. Urlaub) bzw. sind sowieso Fenster gekippt, können die Geräte auf kleinste Stufe heruntergefahren bzw. ganz ausgeschaltet werden.
    Durch die Kombination der Sensoren können durch das Bussystem auch weitere intelligente Szenarien, wie z.B. eine intelligente Lüftersteuerung im WC realisiert werden: Bei Betreten des WC schaltet die Lüftung auf 30% herunter, um störende Geräusche zu vermeiden. Bei Verlassen des Raumes (Bewegungsmelder oder Licht aus) läuft die Lüftung für eine definierte Zeit auf 100% hoch, um Gerüche und verbrauchte Luft schnell und zuverlässig auszutauschen.
  • Heizungsabschaltung während Stoßlüftung
    Sollten die Hausbesitzer (trotz Wohnraumlüftung) Stosslüften, erkennt dies der Türkontaktschalter und schaltet während dieser Zeit die Heizung für diesen Raum ab.
  • Frostalarm
    Egal welche Zustände im System herrschen - wird eine Mindesttemperatur unterschritten wird die Heizung zwangsweise aktiviert. (Frostsicherung)
  • Leistungsregelung der Wärmepumpe in Abhängigkeit der Einspeiseleistung der Photovoltaik-Anlage
    Unsere intelligente Luftwärmepumpe EVI kann drehzahlgeregelt angesteuert werden. Wir erfassen im System die aktuelle Einspeiseleistung der Photovoltaik-Anlage und die aktuellen Verbräuche im Haus. Aus der Differenz (Einspeiseleistung Photovoltaik ./. Verbrauch im Haus) steuern wir die Wärmepumpe auf der entsprechenden Leistungsstufe an. So können wir die Wärmepumpe mit selbst erzeugtem Photovoltaik-Strom betreiben und erhöhen damit gleichzeitig den Anteil des Photovoltaik-Eigenverbrauchs.
    Grundprinzip: Bevor wir Strom zu geringer EEG-Vergütung ins Netz verkaufen, nutzen wir diesen lieber für die effiziente Erzeugung von Wärme mit der EVI-Wärmepumpe.
  • Jalousien- und Rolladen Steuerung
    Jalousien- und Rolladen werden intelligent über das Bussystem gesteuert:

    • Wird immer Sommer während des Tages eine bestimmte Raumtemperatur erreicht (z.B. 20 °C), fahren die Jalousien automatisch herunter. (Sommerlicher Wärmeschutz)
    • In Anhängigkeit vom Sonnenstand (Jahreszeit und Uhrzeit über GPS) kennen wir die Zeiten für Sonnenauf- und Untergang und können in Abhängigkeit von den Lichtverhältnissen (Lichtsensor) die Jalousien- und Rolladen automatisch herauf- und herunterfahren - solange kein Fenster geöffnet ist (Fenster-Kontakte).
    • Bei starkem Sturm (Windsensor) können die Jalousien (nicht notwendig bei Rolladen) hochgefahren (Schutz der Jalousien) bzw. die Lamellen verstellt werden.

  • Dimmbare Beleuchtung
    Die komlette Beleuchtung im Wohn-, Koch- und Schlafbereich ist stufenlos über das Bussystem dimmbar und sorgt so für eine angenehme Helligkeit.
  • Konstantlichtregelung im Arbeitszimmer
    Ein Helligkeitssensor im Arbeitsimmer erfasst die aktuelle Helligkeit und dimmt entsprechend die Beleuchtung. So herrschen in einer Arbeitsumgebung immer gleichmäßige Lichtverhältnisse, unabhängig davon, wieviel Licht gerade über die Fenster hereinkommt.
  • RGB und RGBW-Lichtsteuerung für LEDs
    Im Wohn- und Kochbereich sowie im Bad können LED-Stripes mit RGB (farbig) oder RGBW (farbig + zusätzliches weiß) angesteuert werden. Je nach (Tages-)Stimmung können alle Farben oder ein neutrales warmweiß als stimmungsvolle Ambientebeleuchtung genossen werden.
  • Lichtszenen
    Die diversen Einstellungen (Helligkeit, Farbe..) können in definierten Lichtszenen abgespeichert und per Knopfdruck abgerufen werden.
    z.B. "Lichtszene Fernsehen": Wohnzimmer gedimmt auf 50%, Stehlampe gedimmt auf 20%, Esszimmer aus, Flur auf Grundbeleuchtung, Küche gedimmt auf 30%, usw...
  • Nachtlicht
    Die Glastastenfelder sind mit einem sogenannten Corona-Licht (LED) hintergrundbeleuchtet. Bewegt sich jemand im Raum/Flur kann das Corona-Licht der Glastastenfelder eingeschaltet und als Nachtlicht genutzt werden.
  • Intelligente Außenbeleuchtung
    Die Außenbeleuchtung kann in Anhängigkeit der Uhrzeit, der Lichtverhältnisse und von evtl. Bewegung gesteuert werden.
  • Kapazitive Sensortasten
    Durch kapazitive Sensortasten kann man Taster unsichtbar machen und z.B. unter Holz, Fliesen oder Natursteinen verstecken. So kann man z.B. nur durch Berührung der Fliese von der Badewanne aus das Licht dimmen oder die Lüftung ein- oder ausschalten.
  • Ansteuerung der Hausgeräte in Abhängigkeit von der Photovoltaik-Anlage
    Die Waschmaschine und die Geschirrspülmaschine werden in Abhängigkeit von der Photovoltaik-Anlage eingeschalten.
    Grundprinzip: Waschmaschine und Geschirrspülmaschine werden abends (oder früh) eingeräumt, aber noch nicht eingeschaltet. Erreicht die Einspeiseleistung der Photovoltaik-Anlage einen bestimmten Wert, werden die Geräte über das Bussystem eingeschalten. So wird der Anteil des Eigenverbrauchs weiter gesteigert. Sollte die die Einspeiseleistung der Photovoltaik-Anlage (wetterbedingt) an diesem Tag doch nicht ausreichend, werden die Geräte trotzdem zu einem definierten Zeitpunkt angestartet, damit Wäsche und Geschirr sauber sind, wenn die Hausbewohner nach Hause kommen.
    Unabhängig davon, wird die Waschmaschine mit 2 Anschlüssen (für Warm- und Kaltwasser) betrieben. So muss nicht erst kaltes Wasser mit wertvollem Strom aufgeheizt werden, sondern es kann gleich kostenlos - weil solar erwärmtes Wasser - genutzt werden.
  • Anwesenheitssimulation
    Während der Urlaubszeit kann eine automatische Anwesenheitssimulation (Licht + Jalousie/Rolladen) für einen erhöhte Sicherheit gegen Einbruch sorgen.
  • Steuerung über Tablet / Smart-Phone
    Zusätzlich zu den Glastastenfeldern können alle Zustände und Befehle über iPad, Iphone oder ein anderes Tablet/Smartphone (Android, Windows 8.1) im Haus oder "von Außen" ausgelesen bzw. gesteuert werden. So können sinnvolle Dinge wie z.B.:

    • Habe ich das Bügeleisen ausgeschaltet?
    • Wir kommen in 4 Stunden vom Skiurlaub heim - fahre schon mal die Heizung wieder auf Normalbetrieb hoch!
    • Ich bin in 1 Stunde Zuhause - heize schon mal die Sauna vor!
    • Ist da jemand im Haus?
    • Der Herr von der Telekom darf ins Haus, um den defekten Router zu tauschen...
      abgerufen oder realisiert werden.

  • Flackerlicht statt Türgong
    Ab einer definierten Uhrzeit (z.B. 20.00 Uhr) löst die Haustürklingel keinen Gong, sondern ein Flackerlicht im Haus aus. Damit wird z.B. verhindert, dass schlafende Kinder durch späten Besuch geweckt werden.
  • Zentral an/aus
    Bei Verlassen des Gebäudes können über einen Tastendruck alle nicht notwendigen elektrischen Verbraucher (Innen- und Außensteckdosen) und die komplette Innenbeleuchtung ausgeschaltet werden. Entsprechend kann bei Ankunft mit einem Tastendruck eine Grundbeleuchtung eingeschaltet werden.
  • Transpondersystem statt Schlüssel
    Statt eines herkömmlichen Haustürschlüssels wird der Zutritt über eine Scheckkarte mit Transpondersystem realisiert. Damit können bei Verlassen oder Kommen gleichzeitig Befehle über das Bussystem abgesetzt werden (z.B. Verlassen = Zentral aus, wenn sich niemand mehr im Gebäude befindet) oder es kann ohne großen Aufwand eine intelligente Zutrittskontrolle realisiert werden (z.B. Putzfrau darf jeden Dienstag + Freitag von 07.30 Uhr - 13.00 Uhr auf- und zusperren).

ausgewählter Hersteller/Produkt: Issendorff KG, LCN

Thermische Wasserbettenheizung

Wasserbetten ersetzen mit den bekannten Vorteilen immer öfter klassische Matratzen.

Leider erfolgt die Nachheizung des Wassers bis jetzt immer mit elektrischen Heizelementen und damit teurem Strom. So hat sich das Wasserbett zu einem der größten elektrischen Energieverschwender im Haushalt entwickelt.

Wir zeigen, dass man durch eine elegante thermische Beheizung, als Erweiterung des Fußbodenheizungskreislaufes, das Wasserbett das komplette Jahr kostenlos/günstig über die thermische Solaranlage temperieren kann.

Beheizte Betontreppe

Treppen aus Sichtbeton werden bei Designern, Architekten und jungen Bauherren immer beliebter.

Leider hat Beton die Eigenschaft sich kalt anzufühlen, wenn man auf ihm barfuss oder nur mit Strümpfen geht.

Wir zeigen, dass man durch eine geschickte Betonkernaktivierung die Treppe an den Fußbodenheizungskreislauf anschließen kann und somit eine beheizte Treppe hat. Die Treppe wird also sogar zum zusätzlichen "Heizkörper".

LED-Lichtkonzept

Um den Stromverbrauch noch weiter zu senken, werden im gesamten Innen- und Außenbereich so gut wie ausschließlich LED-Beleuchtungen der neuesten Generation verbaut.

Die aktuellen LED-Produkte haben eine optimale Energie/Lichtausbeute und können inzwischen auch mit angenehmen Farbtemperaturen wie z.B. 2700 K aufwarten. Eine moderne LED-Dimmung über 0-10 Volt sorgt für zusätzliches Ambiente.

Aktuell favorisierte Hersteller: Occhio, Barthelme, EVN

Moderne Küche mit aktueller Gerätetechnik

Im Bereich der Küchenplanung wurde viel Wert auf Qualität und Funktionalität gelegt.

Die durchdachte Küchenplanung mit der aktuellen Generation von Miele-Geräte (M-Touch) macht Lust auf Kochen und sorgt durch die A+++-Zertifizierung für einen effizienten Energieeinsatz.

Aktuell favorisierte Hersteller: Schmidt Küchen, Firma Findeiß, Miele, Jaksch Küchentechnik, Exklusiv-Hauben GUTMANN GmbH

Wäsche trocknen mit Solarenergie

Wäschetrockner (selbst die neuen Wärmepumpentrockner) sind immer noch wahre Stromfresser.

Ein neuartiger Wäschetrockner wird direkt mit der Wärme der Solaranlage betrieben und am Pufferspeicher angeschlossen.

Aktuell favorisierter Hersteller: Miele

Home-Spa als Wohlfühl-Oase

Das Bad ist heute - meist neben der Küche - der wichtigste Raum und wird eine echte Wohlfühl-Oase. Natürlich zeigen wir auch hier, den Stand der Technik:

  • Whirlwanne mit Rückenmassage-Düsen und Champagner-System für besonders leises Bade- und Whirlvergnügen
  • Ab- und Überlaufgarnitur mit integriertem Befüllen
  • Unsichtbar in der Wanne integriertes Soundsystem mit wasserdichter Fernbedienung und Bluetooth
  • Dusch-WC für hygienische Reinigung mit einem vorgewärmten Wasserstrahl
  • Unsichtbar im Spiegel integrierten Fernseher

 

Aktuell favorisierte Hersteller: Repabad, Hansgrohe, Geberit

Baustoffe mit Wohlfühlklima

Fenster und Türen werden immer dichter. Das ist gut so, denn damit bleibt die kostbare Heizwärme drinnen und der Lärm draußen. Doch es gibt auch einen Nachteil: Emissionen, also Ausdünstungen unterschiedlichster Stoffe aus verschiedenen Quellen, bleiben so ebenfalls in den Räumen.

Die Qualität der Luft nimmt wesentlichen Einfluss auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Und gerade wenn es um Lebensqualität geht, steht das Wohlfühlen in den eigenen vier Wänden an vorderster Stelle.
Fazit: Die somit entstehende Konzentration dieser Stoffe in der Luft kann zu einem beträchtlichen Gesundheitsrisiko werden!

Wände bieten die größte Oberfläche für die ständige Wechselwirkung mit der Raumluft. Mit biologischen Innenputzen sorgen die Wandflächen für optimale Raumluftfeuchte, reinigen gleichzeitig die Luft von Schadstoffen, beugen wirksam der Schimmel bildung vor und tragen aktiv zu einem gesunden Raumklima und spürbar verbessertem Wohlbefinden bei:

  • Kalkputze
    z.B. Putze aus holzgebranntem Marmorsumpfkalk, sehr hoch CO2- und wasserdampfdurchlässig, ohne organische Stoffe )
  • Lehmputze
  • Silikatfarben (lösemittel- und weichmacherfrei)

Aktuell favorisierte Hersteller: sto, Maxit, Lesando, Calcetheka

Panoramas

Wissenschaft trifft Handwerk

Das Sonnenhaus Plus wird inzwischen sogar wissenschaftlich begleitet.

Das Forschungsvorhaben Solsys mit der Laufzeit 01.09.2015 – 31.8.2018 wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit Unterstützung des Projektträgers Jülich (PtJ) gefördert.

Ziel ist die Analyse und Optimierung solarer Energieversorgungssysteme (Wärme / Strom) und die Optimierung von solaren intelligenten Häusern.

In Zusammenarbeit mit Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, Solar- und Wärmetechnik Stuttgart (SWT) und der Technischen Universität Braunschweig werden die Energieflüsse und Wärmeströme exakt aufgezeichnet und ausgewertet.

Unser Sonnenhaus Plus meldet Tag und Nacht jede Minute ca. 140 Messwerte an die "Cloud" vom Fraunhofer ISE und lässt damit weitere detaillierte wissenschaftliche Auswertungen zu.

Was bisher geschah...

Hier sehen Sie den aktuellen Stand im Zeitraffer.

Sonnenhaus Plus - Bauabschnitt 1

Dieses Video zeigt die Entstehung des innovativen Plus-Energiehauses "Sonnenhaus Plus" im KfW-40-Standard im Zeitraffer für den ersten Bauabschnitt.

Folgende Arbeiten sind im Schnelldurchlauf zu sehen:

  • Abstecken der Baugrube
  • Baustelleneinrichtung
  • Aufbau des Krans
  • Arbeiten am Kanal
  • Erstellung der Fundamente
  • Verlegung der Abwasser-Grundleitungen
  • Bau der Drainagen
  • Verlegung der Bewehrung
  • Einbringung der kapillarbrechenden Schicht
  • Schalung und anschließendes Gießen der Bodenplatte
  • Aufbringung der ersten Schweißbahn
  • Mauern des Erdgeschoßes (Innen- und Außenwände)
  • Einbau der Rollo- und Raffstorekästen
  • Einbau und Betonieren der Ziegelstürze
  • Einbringen der beheizten Betontreppe
  • Einbringen der Beton-Filigrandecke
  • Schalen und Betonieren der Betondecke
  • Mauern des Obergeschoßes (Innen- und Außenwände)
  • Mauern der Giebelseiten
  • Aufbau des Dachstuhls
  • Aufbau der Dachlatten
  • Installation Solardach für Solarthermie und Photovoltaik
  • Einblechen des Solardachs
  • Aufbringen der Dachziegel
  • Einbau der Fenster

Bayerisches Fernsehen - Frankenschau Thema Smart Home

Konzept Sonnenhaus Plus gewinnt Deutschen TGA-Award 2016/2017

Voller Stolz haben wir erfahren, dass wir für unser Energiekonzept "Sonnenhaus Plus" den Deutschen TGA-Award (Technische Gebäudeausrüstung) 2016/2017 in der Kategorie Einfamilienhaus gewonnen haben.

Eine hochkarätige und fachkundige Jury* (siehe unten) bestehend aus Architekten, Bundes-Energiebeauftragten, Sachverständigen und Fachpresse-Journalisten hat unser "Sonnenhaus Plus" als eines der innovativsten Gebäude in Deutschland eingestuft.

D.h. Eines der modernsten Häuser mit einem genialen Energiekonzept steht nicht in München, Berlin oder Hamburg - sondern in Oberfranken!

Die Preisverleihung fand am 12. April 2016 um 18.00 Uhr im Rahmen der „Berliner Energietage“ im Gebäude der IHK-Berlin statt.

Die „Berliner Energietage“ werden jährlich veranstaltet vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi),  Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und haben sich zu einem absoluten Top-Event der Branche entwickelt.

Fragen + Termine für Besichtigungen + Anfragen zum Thema Sonnenhaus Plus richten Sie bitte an:
sonnenhaus-plus@gemeinhardt.ag

*Die Mitglieder der Jury:

Anja Beecken (Geschäftsführerin Anja Beecken Architekten Gesellschaft von Architekten und Energieberatern mbH, Berlin), Dr.-Ing. Olaf Böttcher (Bundes-Energiebeauftragter Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Berlin), Dr.-Ing. Lothar Breidenbach (Geschäftsführer Technik, BDH Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e. V., Köln), Carola Daniel (Geschäftsführerin VGT Gesamtverband Gebäudetechnik e. V., Berlin), Dr.-Ing. Martin Donath (Geschäftsführender Gesellschafter ratiodomo Ingenieurgesellschaft mbH, Ostseebad Nienhagen), Dipl.-Ing. Ehrenfried Heinz (HEINZ Lüftung + Feuchteschutz, Hoppegarten), Klaus W. König (Sachverständigen- und Fachpressebüro, Überlingen), Dipl.-Ing. Karl-Heinz Kolberg (Ingenieur- und Sachverständigenbüro Energie- und Gebäudetechnik, Schorfheide-Finowfurt), Axel Kuntze (Technische Messungen, Energieberatung im Anlagenbereich, Duisburg), Dipl.-Ing. Reiner Miethe (Technischer Referent Innung SHK Berlin), RA Christopher Nierhaus(W•I•R Breiholdt Nierhaus Schmidt, Hamburg), Prof. Dr.-Ing. Bert Oschatz (ITG Institut für Technische Gebäudeausrüstung Dresden, Forschung und Anwendung GmbH, Dresden), Dr. Matthias Schmitt (ZVKKW Zentralverband Kälte Klima Wärmepumpen e. V., Siegburg), Karl-Heinz Stawiarski(Geschäftsführer Bundesverband WärmePumpe (BWP) e. V., Berlin), Dipl.-Phys. Ingrid Vogler (GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V., Energie, Technik, Normung, Berlin), RA Jens J. Wischmann (Geschäftsführer VDS Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e. V., Bonn)