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CO2-Bepreisung sorgt für 20% Kostensteigerung

|   Öl/Gas

Welche Auswirkungen hat die CO2-Bepreisung?

Wir wurden in den letzten Wochen von Kunden häufig danach gefragt, wie sich denn jetzt die verabschiedete CO2-Bepreisung auf Öl- und Gas konkret auf die Brennstoffpreise auswirken und mit welchen Mehrkosten Hausbesitzer jetzt rechnen müssen.

Ganz klar: Wir wissen es auch nicht ;-)

Die Preisfindung bei Öl- und Gas unterliegt teilweise selbst für Fachleute sehr undurchschaubaren Marktmechanismen. Börsenpreise, (geo-)politische Interessen, Energiemonopole und – nicht zuletzt – ein ausbrechender Krieg in einem erdölexportierenden Land kann jede noch so seriöse Vorhersage auf den Verkaufspreis obsolet machen. Das hat uns die Vergangenheit mehrfach gezeigt.

Was wir aber zumindest jetzt ausrechnen können, ist der Anteil der CO2-Bepreisung.

Bis 2021 ist eine Bepreisung von 25,- €/t CO2 beschlossen, bis 2025 von 55,- €/t CO2

Öl:
d.h. Öl wird bis 2021 ca. 7 ct/l teurer, bis 2025 ca. 16 ct/l teurer.

Gas:
d.h. Gas wird bis 2021 ca. 5 ct/m³ teurer, bis 2025 ca. 11 ct/m³ teurer.

Fazit 2025: Die CO2-Bepreisung sorgt für eine ca. 20% Preissteigerung bei Öl / Gas.

Inwieweit diese Mehrkosten dann auf den Verkaufspreis durchschlagen, kann derzeit niemand einschätzen. Wir gehen mal davon, billiger wird’s nicht…

P.S. Mit den Einnahmen sollen übrigens die Strompreise durch eine Senkung der EEG-Umlage sinken – also gut für alle Wärmepumpenkunden. Das erste mal in der Geschichte bekommen wir Steuern zurück – wer es glaubt wird auf jeden Fall selig.

P.S.2: Wir wissen zwar, dass in der Antike der Bote der schlechten Nachrichten statt dem Verursacher geköpft worden ist. In diesem Fall bitte wir aber nochmal eindringlich darauf, evtl. Hass- und Wutkommentare nicht auf unserer Seite, sondern gleich an der richtigen Stelle zu platzieren: https://www.facebook.com/Bundesregierung