
Wir sind Ihr Fachbetrieb für Gas-Heizsysteme in der Region Hof & Hochfranken
Welche Regeln gelten seit Juli 2026 für Gasheizungen?
Am 10. Juli 2026 hat der Bundestag das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) beschlossen, das das bisherige Gebäudeenergiegesetz (GEG) ablöst und voraussichtlich Ende Juli/Anfang August 2026 in Kraft tritt. Die bisherige Pflicht, neu eingebaute Heizungen zu mindestens 65 % mit erneuerbaren Energien zu betreiben, entfällt. Gas- und Ölheizungen dürfen damit auch künftig neu eingebaut werden, und die bisherige Austauschpflicht für 30 Jahre alte Konstanttemperaturkessel wird gestrichen.
Neu ist allerdings eine sogenannte Bio-Treppe: Wer eine neue Öl- oder Gasheizung installiert, muss ab 2029 schrittweise einen wachsenden Anteil klimaneutraler Brennstoffe einsetzen – beginnend bei 10 % und ansteigend bis auf mindestens 60 % im Jahr 2040. Bestehende, funktionierende Ölheizungen dürfen unabhängig davon ganz normal weiterbetrieben und repariert werden.
Da sich die genauen Übergangsfristen und Details noch in der Umsetzung befinden, beraten wir Sie gerne persönlich dazu, was die neue Rechtslage konkret für Ihre Anlage bedeutet – und ob sich ein Weiterbetrieb, eine Modernisierung oder ein Umstieg auf ein Hybrid- bzw. erneuerbares System für Sie lohnt.
Effiziente Brennwerttechnik – zuverlässig, kompakt und zukunftsfähig kombinierbar
Gas-Brennwertkessel zählen nach wie vor zu den am weitesten verbreiteten Heizsystemen in deutschen Bestandsgebäuden. Moderne Geräte nutzen die im Abgas enthaltene Restwärme und erreichen dadurch einen deutlich höheren Wirkungsgrad als ältere Konstanttemperaturkessel. Das senkt den Gasverbrauch und damit die Heizkosten spürbar.
Besonders in Kombination mit erneuerbaren Energien – etwa einer Wärmepumpe, einer Solarthermie- oder Photovoltaikanlage – lässt sich ein Gas-Brennwertkessel zu einem zukunftsorientierten Hybrid-Heizsystem erweitern. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn ein vollständiger Umstieg auf erneuerbare Energien aktuell aus baulichen oder wirtschaftlichen Gründen noch nicht möglich ist.
Ob Neuinstallation, Kesseltausch oder Erweiterung einer Bestandsanlage – wir prüfen gemeinsam mit Ihnen, welche Lösung für Ihr Gebäude technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist.

Warum ein Gas-Brennwertkessel?
Die Vorteile auf einen Blick
✔ Hoher Wirkungsgrad durch moderne Brennwerttechnik
✔ Kompakte, platzsparende Bauweise
✔ Zuverlässige und bewährte Technologie
✔ Kombinierbar mit Wärmepumpe, Solarthermie oder Photovoltaik (Hybridsystem)
✔ Geringer Wartungsaufwand
✔ Gut geeignet als Übergangslösung bis zum vollständigen Umstieg auf erneuerbare Energien

Einsatzbereiche
- Neuinstallation – für Gebäude, in denen (noch) kein Umstieg auf ein vollständig erneuerbares System möglich ist
- Kesseltausch – Austausch veralteter, ineffizienter Heizkessel gegen moderne Brennwerttechnik
- Hybridsystem – Kombination mit Wärmepumpe oder Solaranlage zur Reduzierung des Gasverbrauchs

Wichtig zu wissen: gesetzliche Rahmenbedingungen
Die Anforderungen an den Betrieb von Gasheizungen befinden sich derzeit im Wandel. Geplant ist ein wachsender Anteil erneuerbarer bzw. grüner Gase. Wie hoch dieser Anteil langfristig ausfallen muss, ist derzeit noch nicht abschließend geklärt. Wir beraten Sie gerne dazu, welche Lösung – reiner Gaskessel, Hybridsystem oder vollständiger Umstieg – für Ihre individuelle Situation langfristig sinnvoll ist.

So einfach geht’s
1. Vor-Ort-Termin mit Analyse Ihrer bestehenden Heizanlage
2. Angebot & Planung inkl. Prüfung möglicher Hybrid-Optionen
3. Montage durch unser eigenes Fachpersonal
4. Fertig – inklusive Einweisung und Wartungsempfehlung

Wir sind Ihr regionaler Fachbetrieb
✔ Service in Hof, Rehau, Selb und Umgebung
✔ Eigene ausgebildete Montageteams
✔ Persönliche Ansprechpartner
✔ Alle Gewerke aus einer Hand – Heizung, Hydraulik, Elektro
Häufig gestellte Fragen unserer Kunden (FAQ)
Ja – ein moderner Brennwertkessel arbeitet deutlich effizienter als ältere Modelle und senkt den Gasverbrauch spürbar. Ob ein reiner Austausch oder eine Kombination mit einer Wärmepumpe die wirtschaftlichere Lösung ist, hängt vom Gebäude und dem geplanten Nutzungszeitraum ab – das prüfen wir gerne gemeinsam mit Ihnen vor Ort.
Ja. In einem Hybridsystem übernimmt die Wärmepumpe den Großteil der Heizlast, der Gaskessel springt nur an sehr kalten Tagen als Spitzenlast-Erzeuger ein. Das reduziert den Gasverbrauch erheblich, ohne dass auf die vorhandene Anlage verzichtet werden muss.
Reine Gasheizungen werden aktuell nicht mehr gefördert. Wird der Gaskessel jedoch Teil eines Hybridsystems mit Wärmepumpe, Solarthermie oder Biomasse, kann für den erneuerbaren Anteil eine Förderung im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) infrage kommen. Wir beraten Sie gerne zu den aktuellen Möglichkeiten.
Bei regelmäßiger Wartung liegt die technische Lebensdauer in der Regel bei 15 bis 20 Jahren.
Wir empfehlen eine jährliche Wartung, idealerweise vor Beginn der Heizperiode. Dabei werden Brenner, Zündung und Wärmetauscher geprüft, die Abgaswerte gemessen und die Anlage auf Verschleiß und Dichtigkeit kontrolliert. Regelmäßige Wartung sorgt für einen sicheren Betrieb, senkt den Gasverbrauch und beugt teuren Ausfällen vor.
Gas-Brennwertkessel haben durch Brenner, Zündung und weitere Verschleißteile in der Regel einen höheren Wartungsaufwand als Wärmepumpen. Hinzu kommt die vorgeschriebene regelmäßige Überprüfung durch den Schornsteinfeger. Die konkreten Kosten hängen stark vom Alter und Zustand der jeweiligen Anlage ab – das besprechen wir gerne individuell mit Ihnen.
Ob eine bestehende Anlage für Biomethan-Beimischungen oder eine spätere Wasserstoff-Nutzung geeignet ist, hängt vom jeweiligen Kesseltyp und Hersteller ab. Viele moderne Brennwertkessel sind bereits für gewisse Beimischanteile ausgelegt oder sogenannte „H2-ready". Wir prüfen bei einem Vor-Ort-Termin, ob und in welchem Umfang Ihre Anlage dafür geeignet ist.
Aus rein wirtschaftlicher und langfristiger Perspektive ist eine ausschließlich mit fossilem Gas betriebene Heizung meist nicht mehr die erste Wahl, insbesondere mit Blick auf die gesetzlich steigenden Anteile biogener bzw. treibhausgasarmer Brennstoffe ab 2029. Sinnvoller ist häufig ein Hybridsystem, bei dem eine Wärmepumpe den Großteil der Heizlast übernimmt und der Gaskessel nur an sehr kalten Tagen unterstützt. Wir beraten Sie gerne, welche Variante für Ihr Gebäude passt.
Wir sind für unsere Kunden auch kurzfristig erreichbar und kümmern uns schnellstmöglich um eine Reparatur oder, falls diese nicht mehr wirtschaftlich ist, um eine Übergangs- bzw. Ersatzlösung. Gerade in der Heizperiode ist uns eine zügige Wiederversorgung besonders wichtig, damit Sie nicht im Kalten sitzen.
Sollen wir mal vorbeikommen?
Lassen Sie sich unser Beratungsgespräch nicht entgehen!
Gemeinhardt AG
Ihr Partner für Heizung • Klima • Photovoltaik • E-Mobilität • Bad

































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