Unsere Firmenhistorie

Innovation als Tradition

1967

Gemeinhardt Heizungen

Die Firma Andreas Gemeinhardt Heizungsbau wird in Kautendorf gegründet.

1975

Neubau und Umzug nach Döhlau

Aufgrund ständig wachsender Mitarbeiterzahlen und guter Auftragslage wird beschlossen, im benachbarten Döhlau ein Wohn- und Geschäftshaus neu zu bauen. Beheizt werden soll dieses Haus mit einer relativ neuen und innovativen Technologie: einer Wärmepumpe.
Auf dem Foto sieht man übrigens erstmals die für uns bis heute markanten roten Transporter.

1975

Unsere erste Wärmepumpe

Bei einem Ölpreis von genau 8 Pfennig pro Liter (für die Jüngeren, das sind ca. 0,05 €/l) entschließt sich der Heizungsbaumeister und Elektriker Andreas Gemeinhardt dazu, eine Wärmepumpe selbst zu bauen und damit sein Wohnhaus in Döhlau (Nordbayern) zu heizen.

1979

Unser erster Micro-Computer

Als einer der ersten Handwerksbetriebe in Bayern kauft Andreas Gemeinhardt einen Microcomputer. Der Apple II Plus hat sagenhafte zwei Diskettenlaufwerke und einen augenschonenden bernsteinfarbenen Monitor. Zwei Jahre später wird übrigens mit einem baugleichen Modell aufgerüstet.
Bildqulle: Wikipedia

1980

Energiekorb

Im Jahr 1980 stellt die Firma Andreas Gemeinhardt Heizungsbau den selbst entwickelten innovativen Energiekorb auf der Handwerksmesse in München vor. Mit diesem kompakten Absorber ist es möglich komplette Häuser mit Wärmepumpen zu versorgen.

1982

Wärmepumpen-Produktion

Weil es noch keine guten "fertigen" Wärmepumpen am Markt gab, wird 1982 beschlossen selbst mit der Produktion von Wärmepumpen zu starten - und wie sollte es anders sein - in einer Garage.

Übrigens: Viele dieser Wärmepumpen sind heute noch im Einsatz. Ein Beweis für die hervorragende Qualität. Während sich damals große Firmen wie Viessmann und Buderus auf das boomende Öl-Heizkessel-Geschäft konzentrierten, setzte man bei Gemeinhardt auf die damals noch exotischen aber definitiv umweltfreundlicheren Wärmepumpen. 

1982

Die ersten Wärmepumpen bei Kunden

Natürlich werden die Wärmepumpen nicht nur produziert, sondern auch bei Kunden erfolgreich eingebaut.

Im Bild die erste bei einem Kunden eingebaute Wärmepumpe in Oberkotzau.

P.S. Diese Wärmepumpe wird übrigens im Jahr 2009 durch ein neues Modell ausgetauscht. Das heißt, die Anlage lief 27 Jahre und lieferte zuverlässig Wärme - das schafft mancher Öl- oder Gaskessel nicht.

1983

GWD

Nachdem die Stückzahlen stetig steigen und sich die Produktion weiter professionalisierte musste ein eigenes Logo her: GWD

GWD steht übrigens für Gemeinhardt Wärmepumpen Döhlau.

1984

Produktion in Oberkotzau

Die Produktion der eigenen Wärmepumpen wird aus Platzmangel in ein angemietetes Fabrikgebäude nach Oberkotzau ausgelagert. Die ehemalige Porzellanfabrik steht nach einer Insolvenz leer und bietet genügend Flächen für den Aufbau einer Fertigungslinie.

1986

Umzug nach Oberkotzau

Im Jahre 1986 wird beschlossen, die angemietete Immobilie zu erwerben und mit der kompletten Firma von Döhlau nach Oberkotzau umzuziehen. Nach einer großen Entrümpelungsaktion werden neue Büroräume, ein kleines Lager und eine Werkstatt geschaffen.

1987

Gemeinhardt ENERGIETECHNIK

Nach der kompletten Sanierung des Gebäudes lassen wir von einer Werbeagentur auch gleich ein neues Firmenlogo entwickeln. Wir sind jetzt: Gemeinhardt ENERGIETECHNIK.

Übrigens schon zu dieser Zeit tauchen die Schlagworte Wärmepumpen und Solartechnik auf dem Briefkopf auf.
Der "i-Punkt" war noch blau.

1989

Wärmepumpen überall

Die Wärmepumpe ist inzwischen unser meist installiertes Heizsystem. Wir installieren Wärmepumpen quasi überall. In der Erde, im Teich, im Bach, um den Sportplatz, in der Kläranlage...

1990

Wasserwärmepumpen

Unsere Experimentierfreude kennt keine Grenzen. Falls gerade kein passendes Grundstück für eine Wärmepumpe zur Verfügung steht versenken wir auch schon mal das ganze Bündel Absorberrohre in einem Teich. Zu diesem Zweck müssen sich bestimmte Monteure sogar extra zum Gondoliere weiterbilden lassen 😉.

1991

Internationale Besucher

Unsere langjährige Erfahrung mit Wärmepumpen spricht sich inzwischen sogar international herum. Und so kommt es nicht selten vor, dass Delegationen in regelmäßigen Abständen aus verschiedenen Kontinenten sich im kleinen Oberkotzau über den Stand der Wärmepumpentechnik informieren. Wir nehmen es gelassen und freuen uns immer über nationalen- und internationalen Erfahrungsaustausch.

1992

25 Jahre Gemeinhardt

Zu unserem 25-jährigen Firmenjubiläum berichtet die Zeitung mit einer Sonderseite vom überregional bekannten Wärmepumpen-Spezialisten aus Oberkotzau. Was für uns inzwischen Tagesgeschäft ist, fasziniert die Presse: "Umweltwärme zum Heizen" - funktioniert das tatsächlich?

1993

Kältefachbetrieb

Wir investieren jährlich in Schulungen und Fortbildungen unserer Mitarbeiter und spezialisieren uns weiter in der Kälte- und Klimatechnik.

1994

Neues Hauptlager

Das komplette Hauptlager mit über 2.400 Artikeln wird komplett neu organisiert. Als einer der ersten Handwerksbetriebe führen wir ein durchgängiges digitales Lagersystem mit Barcode und Laser-Scanner ein. Ein ausgeklügeltes System sorgt für Überblick und automatisierte Nachbestellungen bei unseren Lieferanten.

1994

Neues Logo

Ein neues moderneres Firmenlogo muss her.

Durch die Erweiterung unseres Leistungsspektrums und den neuen Fachbereich Kälte- und Klimatechnik heißen wir ab sofort Gemeinhardt HEIZUNG-KLIMA-BAD.

2000

Gemeinhardt für den 1. Internet-Oscar nominiert

Als einer der ersten Handwerksbetriebe haben wir seit 1996 einen eigenen "Auftritt im Internet" (ja, so hieß das zu der Zeit 😀).

Vier Jahre später - mit inzwischen für damalige Verhältnisse stark "erweitertem Angebot" - wurden wir für den 1. Internet-Oscar nominiert. Wen es interessiert hier der Artikel von 2000.

2001

Neue Generation Sole-Wärmepumpen

Mit Klemens Oskar Waterkotte und seinem Familienunternehmen Waterkotte aus Herne finden wir einen Hersteller, der Wärmepumpen in der von uns geforderten Qualität in hohen Stückzahlen industriell fertigen kann und stellen unsere eigene und damit teurere Produktion ein.

Ab sofort verbauen wir Sole-Wärmepumpen von Waterkotte in einer speziellen Gemeinhardt-Version (technische Modifizierungen).

2001

Gemeinhardt AG

Aus der Einzelfirma Andreas Gemeinhardt HEIZUNGSBAU wird die Gemeinhardt AG HEIZUNG-SOLAR-BAD. 

Die Vorstände Andreas und Matthias Gemeinhardt bereiten die ersten Schritte für eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge vor.

2001

Photovoltaik

Wir installieren unsere erste Solaranlage auf dem Firmengebäude. Für knapp 5.500,- € pro kWp leisten wir uns ganze 3,40 kWp. Eine große Anzeigetafel im Eingangsbereich der Firma zeigt allen ungläubigen Besuchern den aktuellen Solarertrag. Strom aus Sonne. Einfach so.

2001

Heizen ohne Öl und Gas

Auf der Baumesse Eurobau stellen wir unser Gesamtkonzept "Heizen ohne Öl und Gas" aus Wärmepumpe, Photovoltaik und effizienten Pufferspeichern vor. Viele Kunden fragen uns am Messestand, wie sie denn damit im Winter heizen sollen, wenn es "richtig kalt ist". Wir beschließen, unsere Aufklärungsarbeit in Vorträgen und Beratungsgesprächen weiter auszubauen...

2002

Alles Neu

Im Rahmen der Straßensanierung bekommen wir nun endlich auch eine ordentliche Internet-Anbindung. Wir nutzen die Gelegenheit und sanieren unsere Parkplätze und Zufahrten.

2004

Eigener Elektromeister

Durch den ständigen Zuwachs im Geschäftsfeld Wärmepumpen beschließen wir 2004 einen eigenen Elektro-Meister auszubilden und anzustellen. Als vollwertiger in der Handwerksrolle eingetragener Fachbetrieb im Elektrohandwerk werden die ganzen behördlichen Anträge und Auflagen (Stadtwerke, Netzbetreiber, Energieunternehmen, Stromlieferanten) für unsere Kunden schneller und effizienter erledigt.

Während andere Unternehmens teilweise auf schwierige Kooperationen mit anderen Handwerkspartnern angewiesen sind gibt es bei uns "Alles aus einer Hand!"

2004

EnergetikHaus100

Wir besuchen das neu erstellte EnergetikHaus100. Ein Ganzjahressonnenhaus, ein Fertighaus, das ausschließlich mit der Sonne beheizt wird. Wir sind so fasziniert von der Idee, dass wir beschließen, solche Häuser auch in unserer Region zu bauen.

Es sollte noch ganze sechs Jahre dauern, bis wir wirklich mit der Realisierung dieser Idee beginnen konnten.

2004

Digitale Kundendienstaufträge

Als einer der ersten Handwerksbetriebe stellen wir unsere Kundendienstabsteilung komplett auf digitale Arbeitsaufträge um.

Anstatt umständlich mit Papier und Arbeitszettel zu arbeiten, erhalten unsere Kundendienstmonteure alle Aufträge digital. So sind wir auch bei kurzfristigen Änderungen im Tagesgeschäft flexibel und können neue Aufträge direkt übermitteln, ohne dass der Monteur erst wieder in das Unternehmen fahren muss.

Der Kunde unterschreibt nach Auftragsende direkt auf einem Tablet (das Wort gab es damals noch nicht). Diese innovative Hardware von Höft & Wessel hieß "Skeye Pad" und lief auf Basis Windows CE.

P.S. Das erste IPhone wurde drei Jahre später vorgestellt.

2005

Gemeinhardt Holzheiztage

Wir veranstalten in unseren Inforäumen und im Freien unsere erste eigene Biomasse-Messe, die Gemeinhardt Holzheiztage.

Vorsichtshalber laden wir alle Stammkunden ein. Nach drei Stunden schlägt die Polizei bei uns auf und teilt uns mit, dass Oberkotzau komplett im Stau steht, die Straßen gesperrt werden und keine freien Parkplätze mehr im Ort vorhanden sind.

Wir müssen der Polizei versprechen, so eine Aktion nie mehr ohne vorherige Anmeldung durchzuführen.

2005

Eigenes Luftwärmepumpensystem

Nachdem sich der deutsche Wärmepumpenmarkt in Richtung Luftwärmepumpe weiterentwickelt, wir aber keine technisch überzeugende Lösung/Produkt am Markt finden können, beginnen wir selbst mit der Entwicklung einer eigenen Luftwärmepumpe.

Wir finden mit Mitsubishi Electric einen Hersteller aus der Klima- und Kältetechnik der eine Außeneinheit (eigentlich für die Kühlung) im Programm hat, die genau die technischen Anforderungen erfüllt, die wir schon lange suchen. Das Gerät kann z.B. bis -25 °C Energie liefern, während die meisten anderen Produkte bereits bei  -8 °C oder sogar schon bei -5 °C aufgeben - was natürlich in Nordostoberfranken  - auch genannt "Bayrisch Sibirien" - keine Option ist.

Kurzerhand besorgen wir uns eine solche Außeneinheit und entwickeln daraus innerhalb eines Jahres mit Inneneinheit, Übergabestation und eigener Software ein vollwertiges und voll modulierendes Heizungswärmepumpensystem.

2006

Sondenbohrungen bei Gemeinhardt

Damit der Schuster nicht die schlechtesten Leisten hat, beginnen wir im Jahr 2006 unsere eigene Heizung in der Firma (ca. 1.800 m²) auf 100 % regenerativ umzubauen.

Wir entscheiden uns unter anderem für eine Solewärmepumpe mit ca. 400 Bohrmetern (vier Sonden à 100 m).

2006

Ende des Ölzeitalters

Seit Ende 2006 sind wir in der Firma Gemeinhardt komplett unabhängig von Öl und Gas.

Die Entsorgung des alten Öltanks (10.000 Liter) mit den stinkenden Überresten der fossilen Zeit wird mit einer kleinen Zeremonie begleitet.

Wir sind frei. Wie richtig, wichtig und innovativ diese Entscheidung damals war sollten wir erste Jahrzehnte später erfahren.

2006

Getreideheizung

Durch den Preisverfall des Getreides aber gleichzeitig ständig steigenden Preisen für fossile Energie entsteht die fast absurde Situation, dass es für Landwirte günstiger ist mit Getreide zu heizen als mit Öl.

Wir bauen die ersten Getreideheizungen ein. Die ethische Frage bleibt. Für ein besseres Gewissen erfindet die Heizkesselindustrie auch gleich ein neues Wort "Energiekorn".

2006

Komplette Neuorganisation

Nachdem wir der Papierflut nicht mehr Herr werden, beschließen wir eine komplette und zentrale Neuorganisation unserer Verwaltung.

Wir fassen jeden Zettel einmal an und mit fünf Tag- und Nachtschichten, 2.000 neu bestellten Ordnern, drei großen Papiercontainern und unserer berühmten Hands-On-Mentalität gelingt die "Operation am offenen Herzen".

2007

EVI-Logo

Nachdem man für erfolgreichen Vertrieb nicht nur ein gutes Produkt, sondern auch ein einprägsames Logo haben sollte entwickelt ein Grafik-Designer das EVI-Logo. Mit EVI holen wir die Sonne in Haus.

2007

EVI

Nach abgeschlossener Entwicklung und vieler interner technischer Tests auf unserem eigens dafür entwickelten Prüfstand stellen wir das System der Öffentlichkeit vor.

Unsere Werbeagentur meint, wir brauchen einen knackigen Namen und erfindet das Wort "EVI". Wahrscheinlich arbeiten dort Legastheniker 😉, denn EVI ist eine kreative Wortschöpfung aus dem Wort Energie EVI zienz.

Nachdem die Außeneinheit aus Japan kommt, meint unsere Werbeagentur, dass wir ein Model mit leicht asiatischem Aussehen brauchen und findet eines.

2007

Japansiche Entwickler in Oberkotzau

Nachdem unser Wärmepumpensystem EVI aufgrund der technischen Überlegenheit inzwischen bundesweit für Anerkennung in der Branche sorgt, wird auch die Mitsubishi-Entwicklungsabteilung auf uns aufmerksam.

Eine ganze Delegation japanischer Ingenieure reist extra aus Japan an und informiert sich im inzwischen bekannten Oberkotzau über den Stand der Heizungstechnik und was man so alles aus ihren Maschinen machen kann.

2007

Hoher Besuch

Zukunftsweisende Technik spricht sich selbst in der Politik herum. Im Februar 2007 besucht uns der (Ex-)Bundesumweltminister Jürgen Trittin höchstpersönlich und informiert sich über unser innovatives Konzept Wärmepumpe + Solar.

2007

Solare Früherziehung

Wir beschließen, dass das Interesse für erneuerbare Energien und Solartechnik schon sehr früh geweckt werden muss, und halten Vorträge in Kindergärten, Ökostationen und Schulen.

Es ist spannend zu sehen, dass bereits 4-Jährige "verstehen", wie aus Sonne Strom werden kann. Bei manchem Erwachsenen tun wir uns da schwerer.

2007

Mobile Arbeitsaufträge (Gen 2)

Wir statten unser komplettes Kundendienst-Team mit einer neuen Generation Tabletts aus. Arbeitsauträge und Checklisten werden jetzt noch schneller digital übermittelt.

2008

Oberkotzau meets Tokio

Nachdem die Zusammenarbeit mit Mitsubishi Electric konstruktiv verläuft und weiter ausgebaut werden soll, werden wir 2008 nach Japan für einen großen Erfahrungsaustausch und technischen Workshop eingeladen.

Unsere EVI wird immer besser...

2009

EVI überall

Durch viele Kundenberatungen, Messen, Kundenveranstaltungen und Marketingmaßnahmen verkauft sich EVI inzwischen wie geschnitten Brot. Bereits viele Hundert installierte Systeme in kurzer Zeit sprechen für sich.

Wenn in einem Haus eine EVI eingebaut wird, dauert es oft nur wenige Wochen und der Nachbar steht vor der Tür und möchte auch eine haben.

Die politischen Tagesthemen waren übrigens Finanz-, Banken-, Wirtschafts-, Autozulieferer,- und Kreditkartenkrise, globale Rezession und Abschwung - kommt Ihnen das irgendwie bekannt vor?

2009

Franz Alt in Hof

Wir organisieren ein großes Event zum Thema "regenerative Energien" und Solartechnik mit Stargast Franz Alt in der Freiheitshalle Hof.

Wir möchten das Publikum überzeugen, dass die Zeit für alternative Energien reif ist und dass wir aus der Abhängigkeit von Öl und russischem Gas schnellstmöglich aussteigen müssen.

2010

IT-Virtualisierung

Wir virtualisieren die komplette IT. Alles.

Server + Desktop + Applikationen. Alles wird innerhalb von einem Jahr komplett umgesetzt.

Die Virtualisierung der IT erleichtert allen Mitarbeitern die Arbeit. Flexible Arbeitsplätze im Betrieb und Homeoffice werden zur Selbstverständlichkeit.

P.S.: Stromeinsparung durch stillgelegte Server ca. 4.600,- € bereits im ersten Jahr.

2010

Eigene Pufferspeicher

Weil wir mit der Schichtung der am Markt erhältlichen Heizungs-Pufferspeicher komplett unzufrieden sind, beschließen wir unsere eigenen Pufferspeicher zu entwickeln.

Wir kaufen uns für (damals) unglaublich viel Geld eine professionelle Wärmebildkamera, starten unzählige Versuchsaufbauen und verfeinern die Technik immer weiter.

Bis das Ziel der erreicht ist. Der perfekte (Gemeinhardt-)Pufferspeicher. Übrigens bis heute im Programm. Hier ein Video dazu.
 

2010

Unser erstes Sonnenhaus

Es ist soweit. Nach vielen Fehlversuchen, Wiederanläufen und ständiger Überzeugungsarbeit finden wir endlich einen Kunden (und Architekten) der wahnsinnig genug ist, so ein Projekt in die Tat umzusetzen 😎.

Ein Haus "ohne Heizung" - und das in Bayerisch Sibirien. Also ohne Heizung, wie wir sie bis jetzt kennen mit Heizkessel, Wärmepumpe & Co.

Die Hauptenergiequelle ist eine ca. 70 m2 große Solarthermieanlage kombiniert mit einem ca. 22.000 Liter fassenden im Haus integrierten Pufferspeicher. Im Falle des Falles kann über einen kleinen Holzkamin im Wohnzimmer nachgeheizt werden.

Wie der zuständige Architekt dieses Objekt im konservativen Oberkotzauer Bebauungsplan durchbekommen hat, ist uns zwar bis heute ein Rätsel - aber das Ergebnis zählt.

2011

Unsere Wärmepumpe im Fernsehen

Unsere Wärmepumpe ist erstmals deutschlandweit im Fernsehen, genauer gesagt in einem Bericht im ARD-Mittagsmagazin zu bewundern.

Unser Kunde hat sich für eine Solewärmepumpe beim Bau seines neuen Hauses entschieden. Wen es interessiert - wir schmeißen ja nichts weg.

2011

Schluss mit Papier!

Wir sagen der analogen Welt endgültig den Kampf an und investieren in neue Server, ein Dokumentenmanagementsystem (DMS) und führen rein digitale Workflows ein.

Clean-Desktop heißt das neue Zauberwort.

Die Mitarbeiter (und die Bäume) finden es gut.

2011

Einzug im Sonnenhaus

Es ist vollbracht. Literweise Blut, Schweiß, Angst und Tränen später (nein, so schlimm war es nicht) ist alles fertig.

Und als hätte es der Wettergott gewollt, folgt gleich mal ein Ausnahmewinter mit extrem viel Eis, Schnee und langanhaltenden Minusgraden.

Und siehe da: es funktioniert - keiner muss frieren!

2011

Sonnenhaus 2

Inzwischen wissen wir ja wie es geht und als die endgültige technische Planung mit ca. 104 m2 Sonnenkollektorfläche und 40.000 Liter Puffer für ein (zugegeben größeres) Einfamilienhaus steht, finden wir das eigentlich ganz normal 😃. Wir soll man es schließlich sonst machen?

Gesagt, geplant, getan, gebaut.

Hier ein kleines Video dazu.

2011

Großer Preis des Mittelstandes

Gute Leistungen fallen auf. Wir werden zum "Großen Preis des Mittelstandes" nominiert.

2011

Wasserschaden-Soforthilfe

Wir starten mit einem Spezial-Team für die Ortung und Reparatur von Leckage-Wasserschäden. Gerade bei sehr alten Installationen (> 50 Jahre) macht sich doch irgendwann der "Zahn der Zeit" bemerkbar und es treten vermehrt Schäden durch Lochfraß und alternde Dichtungen auf. Mit unserem neuen Spezial-Team können wir unseren Kunden jedoch schnell und kompetent helfen.

2012

www.photovoltaik-discount.de

Mit unserem mobilen Messestand tingeln wir von Messe zu Messe - von Autohaus zu Autohaus und stellen unser innovatives Konzept "www.photovoltaik-discount.de" vor.

Wir verkaufen über das Internet komplette Photovoltaik-Anlagen zu unschlagbar günstigen Preisen. Weil wir durch einen ausgefeilten Algorithmus alle Angebote mit tageskatuellen Preisen im Internet haben, findet uns wahrscheinlich Google gut und besch(w)ert uns ein Top-Ranking.

So sehr wir uns über neue Kontakte freuen - über 500 Anfragen pro Tag werden dann allerdings für einen regionalen Anbieter doch ein bisschen viel.

2012

Anzahl der Erdsondenbohrungen sinkt

Erstmals überholt in unserem Hause die Anzahl der verkauften Luftwärmepumpen die Anzahl der Sole-Wärmepumpen. Die Grundstücke im Neubau werden immer kleiner, sodass oft der Platz für einen Erdkollektor nicht ausreicht und die alternativen Sondenbohrungen werden immer teurer, sodass sehr oft die Luftwärmepumpe in Bezug auf  Preis/Leistung gewinnt.

2013

SchadenDIENST24

Unsere kleine Spezialabteilung für die Sanierung von Wasserschäden wird professionalisiert und tritt dem bundesweiten Netzwerk SchadenDIENST24 bei.

Ein neues Einsatzfahrzeug mit Spezialgeräten von über 100.000,- € wird angeschafft.

2013

Sonnenhaus 3

Ein (für uns fast) ganz normales Einfamilienhaus:
112 mSolarkollektoren, 40.000 Liter Pufferspeicher, Pelletkessel - wie man eben so baut. Wir fragen vorsichthalber schon mal an, was ein eigener Autokran zum Kauf kostet.

Hier gibt es übrigens ein kleines Video dazu.

 

2013

EVI gewinnt jeden Tag neue Fans

Über 500 eingebaute EVIs sprechen für sich. EVI gewinnt jeden Tag neue Anhänger. Aus Kunden werden Fans. Manche schicken uns inzwischen sogar Bilder mit dekorierten EVIs. Wir freuen uns mit.

2014

Sonnenhaus 4

Wir bekommen den Auftrag eine Solaranlage in der inzwischen üblichen Größenordnung (😎) in einem zu renovierenden Vierseithof in Aachen zu installieren (von uns 590 km). Na ja - was macht man nicht alles als überregionaler Sonnenhausspezialist - und damals war der Sprit ja auch noch günstig.

2014

Berlin, München, Oberkotzau

Unser Ruf als Sonnenhaus-Spezialist hat sich herumgesprochen und so veranstalten wir zusammen mit dem Sonnenhaus-Institut im kleinen Oberkotzau überregionale Fortbildungen für Architekten und professionelle Bauträger zum Thema Sonnenhaus und vermitteln Wissen aus der Praxis.

Die anreisenden Kollegen aus München, Frankfurt und Hamburg müssen Oberkotzau zwar erst einmal in ihrem Navi eingeben, sind dann aber doch erstaunt, dass wir auch im unbekannten Oberfranken innovative Häuser bauen können.

2014

Konzept SonnenhausPlus

Aus den Erfahrungen der bereits realisierten Sonnenhäuser entsteht das Bedürfnis, die Technik weiterzuentwickeln und die Themen Wärmepumpe, Strom und Smart-Home in das Hauskonzept zu integrieren. Bisherige Sonnenhäuser hatten als zweite Energiequelle bis jetzt immer Biomasse (Holz).

Es soll ein Plus-Energie-Haus konzipiert werden, also ein Haus, dass insgesamt mehr Energie erzeugt als es selbst verbraucht.

Im Gegensatz zu den parallellaufenden Forschungsprojekten der Bundesregierung allerdings zu einem bezahlbaren Preis und als echtes Haus. Ein Haus in dem wirklich jemand wohnt. Unser Chef erklärt sich bereit, diese schwere Bürde zu übernehmen. 😎

2014

Eat - Sleep - Design - Repeat

Bei unserem innovativem Konzept SonnehausPlus wollen wir nichts dem Zufall überlassen.

Die Idee ist wenigstens einmal ein Haus von Anfang bis Ende, vom ersten Baggeraushub bis zur letzten Steckdose, Leuchte und Inneneinrichtung komplett und detailliert fertig zu planen, und dann anzufangen zu bauen.

In der Praxis erleben wir nämlich leider genau das Gegenteil. Bauherren und Planer, die im laufenden Bauprozess durch fast täglich Änderungswünsche alle Beteiligten maximal fordern und die Baukosten und zeit unnötig in die Höhe treiben.

Wir schaffen neue Hochleistungscomputer, 3D-Planungssoftware mit fotorealistischem Rendering und Raytracing an und verschleißen diverse Statiker, Zeichner und  Werksstudenten mit immer neuen Ideen, Planänderungen, Berechnungen und technischen Anforderungen. Gott sei Dank ist noch kein einziger Ziegel verbaut.

 

2015

SonnenhausPlus

Es ist vollbracht. Der erste Vertreter einer komplett neue Hausgeneration steht live und in Farbe in einem kleinen oberfränkischen Dorf und wartet auf Einzug.

SonnenhausPlus als Plus-Energiehaus und Weiterentwicklung des Sonnen- und Passivhauses - wer blickt da noch durch?

P.S. In diesem Jahr wird die politisch umstrittene Gas-Pipeline "Nord Stream 2" aus der Taufe gehoben. "Billiges und zuverlässiges Gas von den Russen" - wie es weiter ging wissen wir ja.

2016

Anlagen werden im größer

Die Anfragen im Bereich größerer Objekte nehmend stetig zu. Anfangs gestartet im Bereich Ein- und Zweifamilenhaus verbauen wir inzwischen auch EVI-Wärmepumpen-Lösungen für große Wohnhäuser, Bürogebäude oder Mehrfamilienhäuser. Mit sogenannten Kaskadenschaltungen können wir hohe Leistungen mit einer enormen Betriebssicherheit durch Redundanz kombinieren.

2016

Gemeinhardt AG gewinnt Deutschen TGA-Award

Voller Stolz erfahren wir, dass unser Energiekonzept "Sonnenhaus Plus" den Deutschen TGA-Award (Technische Gebäudeausrüstung) 2016/2017 in der Kategorie Einfamilienhaus gewonnen hat.

Eine hochkarätige und fachkundige Jury aus Architekten, Bundes-Energiebeauftragten, Sachverständigen und Fachpresse-Journalisten hat unser "SonnenhausPlus" als eines der innovativsten Gebäude in Deutschland eingestuft.

Das heißt, eines der modernsten Häuser mit einem genialen Energiekonzept steht nicht in München, Berlin oder Hamburg - sondern in Oberfranken!

Die Preisverleihung fand am 12. April 2016 um 18.00 Uhr im Rahmen der „Berliner Energietage“ im Gebäude der IHK-Berlin statt.

Die „Berliner Energietage“ werden jährlich vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi),  Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit veranstaltet und haben sich zu einem absoluten Top-Event der Branche entwickelt.

2017

50 Jahre Gemeinhardt AG

Man glaubt es kaum, aber Gemeinhardt sorgt inzwischen seit 50 Jahren für innovative Heiztechnik und tolle Bäder. Das Jubiläum wird mit einer großen Feier mit allen Mitarbeitern zelebriert. Aus datenschutzrechtlichen Gründen hier nur ein Cover der eigens vom Team kreierten Zeitschrift. Die an diesem Abend aufgenommenen Bilder sind nicht für das Internet geeignet.

2018

Erweiterung des Produktportfolios mit iDM

Zusätzlich zu unserer erfolgreichen EVI (Mitsubishi Electric) erweitern wir unser Wärmepumpen-Portfolio durch Produkte des österreichischen Herstellers iDM.

iDM ersetzt die Produktlinie der Solewärmepumpen von Waterkotte und baut für uns Luftwärmepumpen mit großen Leistungsklassen.

2019

Titelseite Solarthermie Jahrbuch 2019

Mit unserem Konzept SonnenhausPlus haben wir es auf die Titelseite des jährlich erscheinenden Fachbuchs "Solarthermie-Jahrbuch | Solare Wärme" geschafft und sind schon ein bisschen stolz.

2020

Mitsubishi Ecodan / Zubadan New Generation

Auch die Entwicklung im Hause Mitsubishi Electric bleibt nicht stehen. Mit der Vorstellung der neuen Wärmepumpengeneration Mitsubishi Ecodan / Zubadan New Generation wurde die Wärmepumpentechnik weiter optimiert. Besserer Wirkungsgrad / COP, leiseres Außengerät, mehr Konnektivität mit Bussystemen, etc.

Wir bleiben am Puls der Technik - oder wie unsere Mitarbeiter sagen "Wo wir sind ist vorne ". 💪

 

2020

Digitale Kundenseminare

Ausgelöst durch eine kleine unbedeutende Pandemie beschließen wir, dass es aktuell keine gute Idee ist 50 - 60 Personen eng an eng in unseren Seminarraum zu zwängen und stellen unsere beliebten Seminare in Zusammenarbeit mit der VHS auf Online-Seminare um. Der Erfolg ist überwältigend.

Wir dürfen pro Veranstaltung teilweise weit über 100 Teilnehmer begrüßen und kommen mit den Fragen im Chat fast nicht hinterher.

2021

Das letzte analoge Relikt

Lange hat sie sich gewehrt - aber auch unser letztes analoges Relikt musste daran glauben. Unsere gute alte "Termintafel" für die Montageplanung wurde durch ein digitales System ersetzt.

2022

Die russische Gasversorgung

Was wir nun seit über 15 Jahren predigen, wird leider wahr. Die deutsche Energieversorgung zum Großteil von Russland abhängig zu machen, erweist sich nicht als besonders intelligente Idee.

Nicht zuletzt als Folge des Angriffs Russlands auf die Ukraine und die damit einhergehenden Sanktionen führen zu einem Preisanstieg von Öl und Gas nicht gekannten Ausmaßes.

Plötzlich berichten alle Medien von Wärmepumpen, Pelletskesseln, Solar- und Photovoltaikanlagen und energiesparenden Häusern. Energieautarkie ist plötzlich „in“. Selbst die gute alte Süddeutsche Zeitung berichtet vom innovativen SonnenhausPlus aus Oberfranken.

Den Artikel finden Sie hier.

Wie gut, dass wir dieses Geschäft schon viele Jahrzehnte beherrschen.

to be continued...